Doro, Claudi und Tinj haben mich besucht.
Besuch! :)
8 03 2010Comments : Leave a Comment »
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Schottischer Malt-Whisky
7 03 2010Schottland ist das Zentrum der europäischen Whisky-Industrie. Die Destillerien liegen abgelegen in landschaftlich super schönen Gegenden. Sie sind klein, haben Charme und jede hat ihre eigene Geschichte… Auf unserem Roadtrip haben wir an der Dalwhinnie-Destillerie halt gemacht, uns alles erklären lassen und natürlich vom ‘Lebensquell’ probiert… Laut Gesetz muss Whiskey mindestens drei Jahre gereift werden, aber die meisten Single Malts lagern mindestens 8 Jahre in Holzfässern. Kein Whisky schmeckt wie der andere. Die unterschiedlichen Rohstoffe, Herstellungsprozess und Fassreifung bestimmen das Endergebnis.
Mehr zur Geschichte und Herstellung hier
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den turkey richtig stopfen
4 02 2010…ein kleiner Nachtrag zu Weihnachten in Edinburgh.

Der Weihnachtstrubel ist hier nicht so groß. Aber es gibt einen Weihnachtsmarkt – “the German market”. Das ist ein Deutscher-Weihnachtsmarkt-Verschnitt und mittlerweile eine Tradition in Edinburgh. Ich hab mich so gerfreut, denn dort hab ich eine schwäbische Brezel entdeckt :)

the wishbone (Grafik von Toony, I, Wikipedia Commons)
Rebecca hat mit uns in der Wg traditionelles Chritmasdinner gemacht. Klar haben wir einen fetten Turkey gekauft, und es war meine ehrenvolle Aufgabe, das Vieh zu stopfen:
… stand the turkey upright on a board with the parson’s nose facing upwards… und dann gehts los… man muss die Bauchhöhle mit Salz und Hühnerbullion einreiben und dann mit Zwiebeln, Knoblauch, Zitrone, Thymian und Salbei stopfen. Der Turkey muss eine Nacht durchziehen und 5 Stunden in den Ofen. Alle halbe Stunde muss man ihn mit Gänsefett einpinzeln…
Der Turkey hat ein gegabeltes Knöchelchen im Hals ‘the wishbone‘. Zwei Leute halten je ein Ende des Knochens und brechen ihn auseinander. Wer das größere Stück in der Hand hat, hat gewonnen. the wishbone (Grafik von Toony, I, Wikipedia Commons)

Vor dem Essen lässt man die Christmas cracker krachen. Christmas cracker sind wie große Überaschungsbonbons. Es kommt ein Spielzeug raus, ein Witz, den sich alle gegenseitig vorlesen und eine Krone, die man während des Essens tragen muss. Zum Nachtisch gibt es noch Christmas Pudding.
Die restlichen Weihnachtstage zu Hause waren super schön ;) ♥
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bouldern
31 01 2010gestern haben wir in edinburghs industriegebiet einen boulderraum entdeckt. sehr geil. das ist nicht nur klettern, da steckt ein lifestyle drin. die leute sind sehr relaxed und locker. es läuft minimal und d&b und es gibt eine kleine ecke mit sesseln und kletterzeitschriften zum schmökern. …und man kann klettern without limit… d.h. bis man zu oft die ‘nähmaschine’ in den waden hat ;)
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Europa als Einwanderungsland
30 01 2010Vor wenigen Wochen hielt Dario Melossi, ein Kriminologe aus Italien, einen Vortrag in unserem Seminar. Sein Vortrag hat mich zu mehr Offenheit und Freundlichkeit Migranten gegenüber ermutigt.
Melossi verwies auf das Maastrichturteil von Dieter Grimm, das 1993 offengelegt wurde. Nach Grimm sei das Wesentliche von Demokratie, die Existenz von Bedingungen des Pluralismus, interne Repräsentativität, Freiheit und Raum für Kompromisslösungen zwischen den verschiedenen Parteien, Gemeinschaften, Bürgerinitiativen und Medien.
Da es in Europa kein Parteiensystem gäbe, gäbe es auch keine europäischen sozialen Bewegungen (oder sie fingen gerade erst an, sich zu entwickeln) und es gäbe natürlich keine europäischen Massenmedien. Deshalb gäbe es keine europäische Öffentlichkeit, deshalb auch keine europäische Demokratie. Laut Grimm läge das am Fehlen einer gemeinsamen Sprache. Englisch würde auch heute noch nur von einer kleinen Einwohnergruppe beherrscht, v.a. in den südlichen Ländern. Ein europäischer demokratischer Staat sei deshalb eine Illusion – so schließt er.
Melossi macht an Grimms Statement deutlich, dass in unserer Gesellschaft eine Angst vorherrscht, einer gemeinsamen europäischen Kultur anzugehören, die sich für alle „fremd“ anfühlt. Melossi hingegen ermutigt zu einer Offenheit für einen Staat, der in der Zukunft gründet. Er ermutigt zu einem ‚neuen Europa‘, in der Weise, wie die europäischen Einwanderer eine ‚Neue Welt‘ in Amerika schufen. Verständigungsbarrieren würden dann in der Zukunft von allein verschwinden. Was hat Melossis Europa Optimismus nun mit Kriminologie zu tun?
Er beobachtet die Einwanderer der letzten 50 Jahre genauer. Diese Einwanderer seien relativ frei von nationalen Gebundenheiten. Sie könnten zum Beispiel ihre Arbeitskraft ungebunden anbieten, wo auch immer man sie braucht. Ihre Voraussetzungen würden angesichts der transnationalen Bewegungen sehr gut zu der europäischen Entwicklung passen, mehr als die Lebensart der Einheimischen. Sie können einen universalistischen Standpunkt wahrnehmen, der für eine europäische Einheit nötig ist.
Allerdings passt der Trend von Mobilität und kapitalistischen Bewegung nicht immer zu den politischen Entscheidungen der Länder, die Migranten beherbergen. Das Gesetz hält sie deshalb oft unten, grenzt sie aus und schränkt sie ein. Die Globalisierung hat zu starken Veränderungen der Marktverhältnisse geführt. Zudem hat die Wirtschaftskrise hat zu einer Panik geführt, die die Arbeitsbedingungen für die Arbeiterbevölkerung erschwert. Die Bevölkerung hat Angst ‚vor den Fremden‘. Das spiegelt sich in der steigenden Zahl von Migranten in Gefängnissen europaweit wieder. Außerdem in Kriminalstatistiken, in denen verstärkt Ausländerkriminalität aufgeführt wird. Die Migranten-Kriminalität wird stärker kontrolliert als andere Arten von Kriminalität (Kriminalität auf der Straße wird härter verfolgt als beispielsweise Kriminalität in den Büros). Kriminalität, die nur von Migranten begangen werden kann, steht im Mittelpunkt der politischen Bühne, und der Weg ins Gefängnis wird für Migranten immer breiter gemacht.
Melossi ermutigt uns dazu, den legalen Status von Migranten in Europa zu heben und uns als ‚Einwanderungsland‘ zu verstehen. Europa sollte kein Staat sein, keine Nation aber wenigstens ‚ein Land‘!
(vgl. Melossi, D. (2005) Security, Social Control, Democracy and Migration within the ‘Constitution’ of the EU. In: European Law Journal Vol. 11 No. 1 pp. 5-21
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Tags: Dario Melossi, Europa, Kriminologie, Migranten
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Essen mit Freunden…
23 11 2009Be like a bull in the proverbial china shop! Das ist wohl das gleiche wie ein Elefant im Porzellanladen…?! Wir sind uns doch ähnlich, wenn auch manchmal auf den zweiten Blick…
Viel Spass beim dich durch die Galerie klicken!
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Tags: Bilder, Edinburgh, Studium
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Hallo Deutschland
15 10 2009Man kann viel teilen, selbst wenn man nicht zur selben Zeit am selben Ort ist… zum Beispiel einen Film. Mehr dazu auf Cedrics Blog
Bis auf kleine Störungen im Bild, war die Übertragung nicht schlecht. Und es hat sich sogar ein bisschen so angefühlt, als sei ich richtig dabei. Und so sah das bei Ced zu Hause aus:
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Warum wir strafen
15 10 2009Ich habe ein interessantes Interview mit Nils Christie im Rheinischen Merkur entdeckt.
Nils Christie (*24.02.1928 in Oslo/ Norwegen) ist emeritierter Professor für Kriminologie an der juristischen Fakultät der Universität Oslo in Norwegen. Er gehört zu den frühen Denkern der Kritischen Kriminologie und gilt neben dem norwegischem Rechtssoziologen Thomas Mathiesen und dem Niederländer Louk Hulsman (Professor für Strafrecht und Kriminologie) als einer der bedeutendsten Theoretiker des kriminalsoziologischen Abolitionismus. (siehe Krimpedia)
Die Bewegung des Abolitionismus wird schon durch den Begriff ein wenig beschrieben. Er entstand um 1770 in den USA im Zusammenhang mit der Bewegung der Abschaffung der Sklaverei. Dahinter steht eine moralische Bewegung, die für die Rechte des Individuums als Subjekt kämpft. Beispielsweise der Roman „Onkel Toms Hütte“ (1852) wird als abolitionistischer Text gedeutet. Später stand die Abschaffung der Todesstrafe unter dem abolitionistischen Begriff. In Deutschland verband man damit Ende der 20er Jahre den Auflehnungsprozess gegen die staatliche Beaufsichtigung der Prostitution. Heute nehmen Abolitionisten einige Parallelen zwischen Sklaverei und Inhaftierung wahr. Sie verdächtigen die Freiheitsstrafe als moderne Form der Sklaverei. Die Kritik an der Gefängnisstrafe soll eine Fortsetzung des Kampfes gegen die Sklaverei sein. In den letzten 30 Jahren wurde der Abolitionismus als kriminalpolitische Richtung in vielen Variationen mit sehr unterschiedlichen Ansätzen vertreten. Was den Abolitionismus als kriminalpolitische Bewegung hervorhebt, ist der Anspruch, sich von der vorgegebenen strafrechtlichen Struktur zu lösen und das Strafrecht insgesamt infrage zu stellen. Er kritisiert die „Staatlichkeit des Strafrechts“ und stellt eine staats- und systemkritische Bewegung dar. Das ist charakteristisch für den Großteil der Literatur (vgl. KAISER 1987, S. 1029-1031).
Hier das Interview
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Tags: Abolitionismus, Kriminologie, Nils Christie, Strafe
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When in Scotland, do as the scotsmen do
12 10 2009Nun bin ich schon über vier Wochen hier und habe mich langsam eingewöhnt. Mit einigen schottischen Eigenarten bin ich aber noch nicht so ganz “fine”. Weitere Details gibt es wenn ihr durch die Bilder klickt! Viel Spaß:
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Tags: Bilder
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Krimis aus Edinburgh ist ein privates Weblog von Annika Meng. Ich studiere Criminology & Criminal Justice an der


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